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#unplugtrump

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Mal in die Runde gefragt: vor dem Hintergrund, dass sich vieles im Internet gerade rüttelt und ändert, gerade auch im Hinblick auf die USA… ist Bluesky für euch eine wirkliche Option? Ich persönlich fand es bisher ganz ok, aber letztlich haben wir vielleicht gerade jetzt Chance, mit Mastodon ein soziales Netzwerk ohne einen US Anbieter zu etablieren.
#unplugtrump

"European Central Bank President Christine Lagarde is calling for a payments revolution — one that breaks Europe's reliance on U.S. and Chinese platforms like Visa, Mastercard, PayPal, and Alipay. Describing it as “a march towards independence,” Lagarde said Europe must build its own alternative to secure financial sovereignty."

businesstoday.in/world/us/stor

#unplugTrump
Ich bin kurz davor von Windows auf OpenSuse umzusteigen.
Hat jemand Erfahrungen und Tipps.
Also ich meine, meinen Laptop mit OpenSuse neu zu installieren.
Testphase war in einer virtuellen Maschine.

Ich habe den Eindruck, dass es für Eltern schwieriger ist, ihren moralischen und politischen Ansichten Taten folgen zu lassen (z.B. #UnplugTrump), als für Kinderlose. Da werden dann in der Kita-Elterngruppe bei #WhatsApp Links zu #PayPal-Pools geschickt, um Geld für den Geburtstag einer Erzieherin zu sammeln und wenn man zum Kindergeburtstag eingeladen ist, bekommt man Links zu Spielzeug, das es exklusiv bei #Amazon gibt.

Erste Versuche mit einem Proxmox Server Zuhause, auf einem Intel N200 mit 32GB Ram und 2TB SSD Raid 1.

Als erste Anwendung läuft unter Podman der Open Source Google Fotos Clon "Immich" mit Userverwaltung für mehrere Nutzer.

Im Leerlauf und bei der Nutzung von Immich zwischen 7,0 und 7,8 Watt. Das wären ca. 65 kW im Jahr.
Die ersten Tests machen jedenfalls Lust auf mehr.

(Immich soll in 2025 in der ersten stabilen Version veröffentlicht werden)

@nocci @melsdung Ich denke, jeder kleine Fortschritt hilft. Ich werde mich für bestimmte Produkte bis auf Weiteres wohl auch nicht vom großen A trennen können, aber überall dort, wo es Alternativen gibt, nehme ich sie gerne. Zumindest, wenn sie nicht preislich völlig indiskutabel sind.
Für den Umstieg auf Linux habe ich tatsächlich Jahrzehnte gebraucht. Ich fand das System immer spannend, habe die ersten Versuche damit schon vor mehr als 25 Jahre gemacht, und habe immer wieder aufgegeben. Mal habe ich die Grafikkarte nicht ans Laufen bekommen, mal wurde mein Drucker nicht unterstützt. Es hat einfach nicht funktioniert.
Jetzt bin ich durch unplugtrump derart motiviert gewesen, es doch nochmal zu versuchen, und meiner bescheidenen Erfahrung nach liegt der Schlüssel zum Erfolg unter anderem auch darin, sich die Zeit für ein wenig Herumprobieren zu nehmen -- und das auf entbehrlicher Hardware, während man das "Produktivsystem" mit Windows weiter nutzen kann, bis man auf Linux wirklich sattelfest ist und alles notwendige läuft.
Ich habe jetzt rund ein halbes Dutzend Distributionen ausprobiert (Mint, Zorin, Suse, Debian, und Ubuntu fallen mir jetzt noch ein) und bin letztlich bei Ubuntu hängen geblieben. Bei allen anderen hat immer irgendwas nicht funktioniert -- zumindest nicht out-of-the-box. Mehrere Distributionen haben meine NVIDIA Grafikkarte nicht unterstützt, bei anderen Distributionen ließ sich der Sync-Service für meine NAS nicht installieren. Bei Ubuntu ging das alles völlig problemlos.
Klar, auch bei Ubuntu habe ich noch Nüsse zu knacken. Für meine regelmäßigen virtuellen Leseabende brauche ich ein etwas anspruchsvolleres Audio-Setup, weil ich zwei Voice-Chats über meinen Account miteinander kopple: Beide Chaträume sollen hören, was ich sage, und ich will natürlich auch selbst von beiden Räumen alles hören, gleichzeitig sollen sich die Räume aber auch gegenseitig hören können. Bei Windows habe ich mir dafür das sehr schicke virtuelle 8-Kanal-Mischpult "VoiceMeter Potato" installiert, und bei Linux erstmal nur ein langes Gesicht gemacht. Immerhin scheint es dort mit "Pipewire" einen gangbaren Weg zu geben, aber um das zum Laufen zu bringen, werde ich mich mit einen Linux-Experten im Freundeskreis zusammensetzen müssen.
Abgesehen davon gab es bei mir mit Ubuntu aber eigentlich keine NoGos mehr, und sobald man sich mit dem etwas anderen Aufbau einigermaßen vertraut gemacht hat, wächst auch das Selbstvertrauen. Deswegen wäre mein Tipp: einfach mal (auf separater Hardware!) mehrere Distributionen ausprobieren und damit herumspielen. Es ist weniger schlimm als es zunächst aussieht!

Moin,
was ich zum Thema #degoogle und #unplugtrump noch beisteuern möchte ist:

Die Software der Automobile läuft schon bzw. bei neueren Wägen komplett über Google. Zumindest bei Renault kam ich da neulich in einem Schwätzchen zu dieser Weisheit.

Ich hatte mich vorher schon darüber geärgert, wieviel Zuwendung mein kleines Auto mir ständig aufzwingt, und alle anderen Argumente für und gegen die Unterhaltung eines eigenen PKW gelistet. Dieser Punkt stärkt das "dagegen!".

@nocci Ehrlicherweise ist diese ganze #UnplugTrump-Diskussion hier sehr demotivierend. Immer wieder wird das (natürlich sehr ehrenwerte und gute) Ziel in den Vordergrund gestellt und dann gibt es mal irgendwelche Sharepics, die US-Anbieter und Alternativen gegenüberstellen. Praktische Hilfestellung habe ich bisher aber irgendwie noch gar nicht mitbekommen (liegt vielleicht auch an mir). Stattdessen lese ich öfter mal sowas wie "Die Windows-Nutzer werden dann dumm aus der Wäsche gucken". (1/2)

Das es immer wieder diese Menschen gibt, die anstatt etwas, z.B. #unplugTrump, zu bejubeln sowas schreiben wie "der richtige Zeitpunkt aktiv zu werden, wäre vor 10 Jahren gewesen!!111!!1"

Das demotiviert nicht nur, sondern zeigt auch, dass es nicht um die Sache geht, sondern darum, dass diese Person sich persönlich überlegen fühlen möchte - weil sie das alles ja schon soooo früh durchschaut hat.

Solche Menschen mag ich nicht - zumal sie auch nicht die Lebensrealität (Spoons, Optionen, Knowledge) anderer Menschen nicht mal wirklich verstehen möchte.