Hier nochmal ein Hinweis:
Ihr könnt meinem Blog auch direkt im Fediverse folgen. Dort bekommt Ihr alles mit, was auf dem Blog passiert, auch die neuen Kurzgedanken.
Hier geht es zum Blog im Fediverse: @blog
Hier nochmal ein Hinweis:
Ihr könnt meinem Blog auch direkt im Fediverse folgen. Dort bekommt Ihr alles mit, was auf dem Blog passiert, auch die neuen Kurzgedanken.
Hier geht es zum Blog im Fediverse: @blog
Ich blogge seit 25 Jahren. Bisher hatte ich immer themenbezogene Blogs, aber neuerdings habe ich auch einen ganz privaten Platz für alles, was mir so in den Sinn kommt.
Es tät mich freuen, auch dort Leser:innen und Diskutant:innen zu haben:
Mastodon-Account: @hello
Website: https://c0d1.eu/
Feedback, Meinungen, Ideen, Kritik usw. ist herzlichst willkommen.
Mehr als nur Blogs: Warum wir ein neues “Mitmach-Web” für Jung und Alt brauchen
Die Tage haben Lars und ich bei #9vor9 mit Thomas Riedel, Droidboy, Initiator der Bloggerkonferenz und der Meetup-Serie Blogtastisch gesprochen. Er ist einer derjenigen, die gerade der Bloggerei, der Blogosphäre oder wie auch immer wir es nennen wollen, neues Leben einzuhauchen versuchen. Und da ist ja auch gefühlt wieder deutlich mehr Leben drin. So nehme ich es zumindest wahr.
Auch ich bin jetzt wieder viel stärker mit anderen Bloggerinnen und Bloggern vernetzt und achte ganz bewusst darauf, mit ihnen zu „interagieren“. Oder mal nicht so großkotzig formuliert: Wenn mich Inhalte und Beiträge packen, dann teile ich sie bewusst in meinen sozialen Kanälen oder ich kommentiere direkt in den Kommentarspalten der Blogs, packe Links und Bemerkungen in meine Wochenschau.
Blogosphäre reanimiert? Nein, tot war sie nie
Die gerade stattfindende stärkere Vernetzung der Bloggerinnen und Blogger finde ich gut. Danke an Thomas und auch Thomas, also den Gigold-Thomas mit seinem UberBlogr-Ring. Danke an Annette Schwindt für die Aktion #SoSollWeb und die Bloggespräche. Und wir, Lars und ich, wollen das Thema ja auch ein bisschen mit unseren bescheidenen Mitteln pushen, indem wir regelmäßig Bloggerinnen und Blogger vorstellen. Vorschläge, wen wir einladen sollten, sind hier immer willkommen.
Ich finde all das toll und freue mich, viele von Euch in Berlin auf der re:publica zu treffen, mit Euch zu plaudern, zu diskutieren, vielleicht ein Käffchen zu trinken und zum Bloggertreffen der Generationen dort zusammenzukommen. Und jetzt kommt mein Punkt, den wir auch zusammen mit Thomas Riedel bei #9vor9 diskutiert haben. Ohne irgendjemand nahe treten zu wollen, ist die Bloggerszene, in der ich mich momentan bewege, ein Kreis älterer, gesettlter, bejahrter Nerds beiderlei Geschlechts, zugespitzt alter weißer, manchmal auch weiser Menschen.
Nicht nur Blogs: Das Netz der Mitmachenden, jung und älter
Da ist auch an sich gar nicht schlimm. Jedoch müssen wir aus meiner Sicht aus unserem eigenen Saft heraus und vor allem auch in Austausch mit Jüngeren kommen. Die sind halt in der Regel nicht am Bloggen und würden sich auch wohl nie als Blogger bezeichnen. Die erstellen vielleicht Bilder auf Insta und Videos auf TikTok. Es gibt sie aber sicher, die, die auch ein offenes Netz wollen, in dem man sich ohne Hass und Hetze auf Basis einer gesitteten Diskussionskultur austauscht.
Thomas wird die Blogosphäre wiederbeleben. Das ist wichtig. Ich glaube aber, dass wir darüber hinausgehen und auch einen anderen Begriff dafür finden müssen, um auch Jüngere zu erreichen: Podcaster, YouTuber, Fotografinnen und Fotografen, Newsletter-Publizierende, Content Creators aller Generationen, name it. Früher haben wir mal vom Mitmach-Web gesprochen und geschrieben, sogar versucht, dafür „Regeln“ aufzustellen.
Wie stellt sich ein demokratisches Netz gerade heute auf?
Vielleicht müssen wir wieder einen solchen Begriff finden, mit dem sich alle, die das Netz als Ort eines fairen, demokratischen und zwischenmenschlichen Austauschs sehen, identifizieren können. Vielleicht ist das auch ein Thema, das wir in Berlin diskutieren sollten. Wie stellt sich ein demokratisches Netz gerade heute auf?
Und ja, wir haben natürlich weiterhin die kritische Frage, auf welchen Plattformen sich die Technokraten und Oligarchen bewegen, die die „Mitmachen-Webber“ unterstützen. Bloggerinnen und Blogger haben sich bewusst für unsere eigene kleine Webpräsenz entschieden, deren Inhalte wir besitzen. Andere bewegen sich auf TikTok, auf Instagram oder YouTube und publizieren auch dort ihre Inhalte. Das kann man nun schlecht finden, es wird aber herausfordernd sein, sie von einer Abkehr von diesen Plattformen zu überzeugen. Reichweite, Freundes- und Follower-Netzwerk sowie die eigene Bubble mögen gegen eine Abkehr sprechen. Da mögen noch so viele Prominente bei #SaveSocial – Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten mitmachen.
Fediverse – so richtig ermutigend ist die Entwicklung leider nicht
Die valide technische Plattform für ein Mitmach-Web wäre sicherlich das Fediverse mit seiner dezentralen, offenen Struktur. Bis das jedoch an wirklicher Bedeutung und wirklicher Reichweite gewinnt, kann es dauern – wenn überhaupt. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben und oft darüber gesprochen und geschrieben wie hier bei #9vor9, aber so wirklich ermutigend sind die Perspektiven nicht.
Auch gibt es weiterhin durchaus die Gruppierungen im Fediverse, die gar nicht wollen, dass sich Mastodon & Co. gegenüber breiteren Nutzerschichten öffnen, die lieber ihr heiles, nerdiges und vermeintlich hassfreies Universum bewahren wollen.
Die Frage der Unabhängigkeit von den großen Plattformbetreibern muss aus meiner Sicht gestellt werden, wenn man über ein demokratischeres, hassfreieres Netz spricht. Ich weiß, dass es auch hier Meinungen gibt, die darauf setzen, die kommerziellen Plattformen von innen zu zersetzen und zu demokratisieren. Man habe keine Chance angesichts der Nutzerzahlen, Reichweite und Finanzkraft eines Zuckerbergs, Musks oder von Google und Microsoft. Deshalb gebe es keine Alternative, als den Weg zu gehen, deren Plattformen zu zermürben. Daran glaube ich nicht. Sicherlich ein kontroverses und zu diskutierendes
Wider der Verschlimmscheißerung von allem, für …
In der Zeit ist ein langer, lesenswerter Artikel von Cory Doctorow, Science-Fiction-Autor, Journalist, Blogger, Sonderberater der Electronic Frontier Foundation und Gastprofessor für Computerwissenschaften an der Open University, über die Verschlimmscheißerung von allem erschienen. Er schließt seinen Beitrag wie folgt:
Ein neues gutes Internet ist möglich und nötig. Wir können es bauen, mit der ganzen technologischen Selbstbestimmung des alten guten Internets und zusätzlich der Leichtigkeit des Web 2.0.
Ein Ort, an dem wir einander finden, uns koordinieren und mobilisieren können, um gegen Klimawandel, Faschismus, Völkermord und Autoritarismus Widerstand zu leisten und am Leben zu bleiben. Wir können dieses neue gute Internet bauen, und wir müssen es tun.
Idealistisch? Ja. Na und.
Unser Videocast & Podcast mit Thomas Riedel
Hier unser Gespräch auf YouTube und die Audioversion als Podcast:
https://youtu.be/R7ZgE_Vrda0?si=sZkSQOzspA0sPoub
https://9vor9.podigee.io/172-bloggerkonferenz-thomas-riedel
Regeln des Mitmach-Webs von 2009
Dazu stehe ich noch immer. Es klingt und ist idealistisch. Halt ein bisschen digital naiv, vielleicht hoffnungslos, wie es Jörg Schieb damals geschrieben hat. Doch: „Jeder Einzelne ist dafür verantwortlich, das Web zu einem besseren Ort zu machen,“ meint nicht nur Tim Berners-Lee.
Jo, den meisten Punkten kann ich zustimmen. Außer bei der Themenauswahl. Ich schreibe über alles Mögliche, ohne einen festen Themenfaden - und es funktioniert für mich.
Hmmm, drei Tage läuft mein Blog nun ohne Titelbilder. Vielleicht bin ich boomerig, vielleicht hänge ich zu sehr an alten Gewohnheiten (nach 18 Jahren mit Bildern). Aber mir fehlt was, auch wenn das Minimalistische seinen Reiz hat, keine Frage.
Tach auch. Stellt euch vor, ich habe mich gestern in einem Forum registriert. EIN FORUM! Wie oldschool is das denn bitte ? Und ich finds echt spaßig.
Ist ein Forum für Blogger:innen. Vielleicht hat ja hier ein blogbetreibendes Weser ebenfalls Interesse daran. Bin zufällig auf das Forum gestoßen.
Hier mal der Link: https://forum.bloghexe.de/
Darf sehr gerne geteilt werden. Danke
Erinnert Ihr Euch noch an die Diskussion über (Titel-) Bilder im Blog? Mir schwirrt seitdem die Frage im Kopf herum, ob Titelbilder wirklich notwendig sind. Jetzt habe ich die auf meinem Blog mal entfernt.
#blog #bloggen #bilder #wordpress
https://www.jansens-pott.de/ein-leben-ohne-titelbilder-ist-moeglich/?mtm_campaign=mastodon
Neu auf dem Blog:
Ein Leben ohne Titelbilder ist möglich
https://www.jansens-pott.de/ein-leben-ohne-titelbilder-ist-moeglich/?mtm_campaign=mastodon
Confession ahead of Easter: there is "Easter Egg" content hidden on my new website. In the late 1990s, I had hand-coded my first HTML site, which included pages on favorite classic movies. A few are now back online for the first time in 20 years - for amusement and nostalgia, I have also included some of the original graphical elements from that time.
#EasterEgg #personalWebsite #website #ClassicMovies #blog #bloggen
Weihnachten ist das schönste Fest des Jahres, weil … Moment mal, stimmt das überhaupt oder ist es vielleicht nur das zweitschönste? In meinem Blogartikel nenne ich euch fünf Gründe, warum #Ostern schöner als #Weihnachten ist:
https://www.blogissimo.de/5-gruende-ostern-schoener-als-weihnachten/
Last year, after traveling to Europe for the first time in 6 years, I had summarized some observations in a series of Mastodon posts. My re-launched website now allowed me to put everything into a single article, and expand a bit.
#blog #writing #traveling #personalWebsite #bloggen
https://www.norbertwoehnl.com/singles/austria-travel-observations-2024
Das Netz als guter Ort: Annette Schwindt über digitale Kommunikation und die Initiative #SoSollWeb bei #9vor9
#9vor9, #Bloggen, #Blogosphere, #Kommunikation, #SaveSocial, #SoSollWeb
Um ihm mehr eigene Erfahrung mit dem #Fediversum, konkret dem #Bloggen zu ermöglichen, versprach ich Prof. Dr. Inan #Ince (BWL), dass er die #Blog - Diskussion zu unserer Folge 36 über #Verschwörungsmythen komplett alleine führen & beantworten dürfe.
Und zu #Mastodon bekomme ich ihn auch noch irgendwann, vielleicht auch mal zu einem gemeinsamen #Buch. Im #KIFediversum ist noch so viel Platz für #Wissen & #Dialog! Meine ich. #BlumeundInce #Podcast #Videocast https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-36-die-neufassung-von-verschwoerungsmythen/
Ich mache mir selbst was vor, mit WordPress und dem bloggen damit oder besser dessen ausbleiben in den vergangenen Monaten/Jahren.
Also werde ich noch einmal mich ausgiebig umsehen und ausprobieren um ein Flat-File CMS zu suchen, passend für meine Belange.
Kirby ist nett, preislich jedoch nichts für mich.
Irgendwas mit ordentlicher(großer?) Community und viele Themes zur Auswahl, für einen Noob wie mich.
Kurzgedanken:
Mein Raum im Netz Dieser Blog ist mein Raum im Netz, mein ganz persönliches Zuhause...
#blog #bloggen #blogger #MakeBloggingGreatAgain
https://www.jansens-pott.de/kurzgedanken-mein-raum-im-netz/?mtm_campaign=mastodon
Mein Blog ist mein Raum im Netz, mein ganz persönliches Zuhause...
https://www.jansens-pott.de/kurzgedanken-mein-raum-im-netz/?mtm_campaign=mastodon
Blogging-Communities sind wichtiger denn je
Wer bloggt, kennt sich häufig auch mit SEO (Search Engine Optimization) aus, der Optimierung für Suchmaschinen. Das eigene Blog soll ja auch von Suchenden gefunden werden. Bisher wurden qualitativ hochwertige Beiträge wohlwollend von Suchmaschinen berücksichtigt. Aber das ändert sich gerade massiv.
Google AI Overviews als großes Problem
Mit dem Einzug von AI in Suchmaschinen gehen teilweise große Traffic-Einbußen einher, wie Googles AI Overviews sorgen für Traffic-Einbußen von 70% und mehr beschreibt. Das ist gerade für Blogger:innen eine wahre Katastrophe.
Was steckt dahinter? AI Overviews generiert eine Zusammenfassung der Inhalte und präsentiert diese den suchenden Menschen. Es erfolgt kein Zugriff mehr auf die Website selbst. Man kann also weder seinen gesamten Artikel, noch andere tolle Artikel, noch sich selbst präsentieren. Und ob die AI eine korrekte Zusammenfassung schafft, oder Blödsinn halluziniert, steht in den Sternen.
Andere Suchmaschinen (Microsoft Bing usw.) springen natürlich auf den AI-Zug auf und liefern dieselben Lösungen, mit anderem Namen.
Wenn wir nun alternative Suchmaschinen verwenden, ist das grundsätzlich gut, aber das Gros der Menschen tut das nicht.
Zusammenhalt der Blogger:innen-Community gefragt
Umso wichtiger ist es nun, dass wir Blogger:innen uns zusammentun und eine gemeinsame „Plattform“ schaffen. Das könnte – etwas aufwändiger – über Feed-Aggregatoren usw. geschehen. Die einfachste Lösung liegt aber in der Vernetzung. Einer persönlichen Vernetzung, aber auch unserer Blogs.
Linklisten & Verlinkungen
Ja, damit meine ich Linklisten, aber auch besser verlinkte Beiträge. Damit können wir andere Sichtweise und/oder mehr Hintergrundinformationen vermitteln. Das stärkt die Bloggerschafft untereinander und bietet konsumierenden Menschen mehr Auswahl.
Die Linklisten wollen prominent platziert werden, schließlich sollen sie auch gefunden werden und zum Anklicken einladen. Auf diese Listen kann man nicht nur Links auf die jeweiligen Startseiten packen, sondern auch direkt auf gute, inspirierende Artikel, schön thematisch kategorisiert, verlinken.
In eigenen Beiträgen kann man von anderen Blogger:innen angesprochene Themen ebenfalls behandeln, ergänzen, kritisch betrachten oder zustimmen. Eine Referenz darauf hilft allen – es muss aber eben mittelfristig in beide Richtungen gehen.
Teilen & Aufmerksammachen
Viele Blogger:innen bewegen sich auf unterschiedlichen Social Media-Plattformen. Egal, welche das ist. Teilt doch gefundene Beiträge, wenn ihr sie gut findet. Oft lesen wir einen tollen Beitrag, stimmen gedanklich zu, oder machen uns Notizen und wandern dann zur nächsten Website.
Wenn man am eigenen Blog nicht darauf reagieren möchte, warum nicht den Link schnell via Mastodon, Bluesky usw. teilen? Der Aufwand ist gering und verhilft dem jeweiligen Blog zu etwas mehr Traffic. Bei entsprechender Verlinkung kann das auf das eigene Blog zurückfallen – auch nicht schlecht, oder?
Webringe und Co.
Früher sehr häufig, aktuell nehme ich sie weniger wahr, aber es gibt sie immer noch. Webringe, quasi (mehr oder weniger) kategorisierte Linksammlungen. Man kann sein Blog darin eintragen und wir so im Webring gefunden.
Es ist sicherlich eine zusätzliche Möglichkeit, aufgefunden zu werden. Wie gut das heute funktioniert, kann ich nicht beurteilen. Ich denke, dass direkte Verlinkungen und eine stärkere Verbindung zwischen Blogs mehr Vorteile bringt. Aber warum nicht einfach mal versuchen?
Kein Zusammenhalt, kein Traffic
Die Interessen der Suchmaschinenbetreiber liegen im eigenen finanziellen Erfolg bzw. in der Unterstützung ihres jeweiligen Ökosystems. Wir unabhängigen Blogger:innen zählen in der Regel nicht dazu.
Damit wir also auch in Zukunft Besucher:innen auf unseren Blogs begrüßen dürfen, müssen wir uns zusammentun und dieses Problem selbst in die Hand nehmen. Gewinnorientierte Unternehmen werden es für uns nicht lösen und wir verkommen als einfache, verstaubende Tagebücher. Wollen wir das?
Wenn ihr also andere Blogger:innen unterstützt und sie beispielsweise verlinkt, informiert sie, damit sie Bescheid wissen. Tretet in Verbindung, vernetzt euch.
Ich freue mich über deine Meinung zu diesem Thema. Schreibe mir persönlich oder als Kommentar. Gerne kannst du auch meine Linkliste durchstöbern.
15GB-Blog-Siedel-Vorhaben.
Kommt schon was zusammen in ein paar Jahren.
Ein Blogbeitrag aus 2022.
Er hat noch immer Bestand.
Nur die verlinkten Blogbeiträge nicht - und DAS ist ein Problem beim Bloggen.
Muss ich wohl drüber über den Beitrag ...